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Hallo Zeppelinfreunde,
Hier ein Auszug aus unserem Ringhandbuch bezüglich Posttaxen Nord- und Südamerikafahrten 1936:
„Wie bei den Südamerikafahrten wurden die Taxen der Nordamerikafahrten als
Luftpostzuschläge festgesetzt, für Briefe für je 5 g. Für Drucksachen für je 25 g.
Die Lustpostzuschläge galten für die Beförderung bis New York. Für die Weiterleitung
mit Luftpost ab New York waren je nach Bestimmungsort weitere Zuschläge zu entrichten.“Das bedeutet, für einen Brief über 5 g. bis 10g waren 1,80 Fr. fällig. Der Luftpostzuschlag ist auch die Gesamttaxe. Dies galt für die Beförderung bis New York. Für die weitere Luftpostbeförderung waren gesonderte Zuschläge fällig.
Vielen Dank für die Informationen! In der Tat eine scheinbar doch etwas kompliziertere Angelgenheit. Auch weil die extra verausgabten Sondermarken aus Liechtenstein mit 1 bzw 2 Fr. nicht recht dazu passen.
Einfacher haben es sich die Zeppelin Agenturen gemacht. Siehe Anhang von der Ankündigung vom 13. April 1936 der deutschen Zeppelin Reederei und dessen amerikanische Stelle F.W. von Meister / K.H. Royter.
Hier wurde ausschließlich eine Satzfrankatur der Sondermarken, als Einschreiben, angeboten.
Passend dazu das entsprechende Poststück.
Habe Deine beiden Belege deshalb auch in das Archiv aufgenommen. Hättest Du bitte von dem R-Brief aus Basel noch die Rückseite für mich? Auch wenn da weder Stempel, noch Vermerke darauf sind. Schon mal Danke im Vorab!!
Kein Problem, siehe Anhang.
Gruß Klaus
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You must be logged in to view attached files.Hallo @jrfunk
Einen Beleg, da ich NUR Liechtenstein-Vertragsstaatenpost sammele, kann ich auch beisteuern. Hier eine Aufgabe, die nicht in Triesenberg oder Vaduz gestempelt wurde, sondern in Ruggell am 4.5.1936. Nicht ganz portogerecht, da mit 10 Rp. überfrankiert (2,00 Fr. für den Brief+ 30 Rp. für Einschreiben).
So weit ich in Sachen Portgebühren aus Liechtenstein informiert bin, ist der Brief portogerecht bei einem Gewicht von 15 gr. (siehe Notierung Rückseite)
30 Rappen Porto Fernbrief (bis 20 gr)
270 Rappen Porto Zeppelinbeförderung (3x 90 Rappen pro 5 gr.)
300 Rapppen Porto; und somit portogerecht bei 15 gr. Gewicht.Also wenn ich deinen Brief mit oben genannten Sytem durchrechne wäre er bei der 2. Gewichtsstufe portogerecht.
30 Rappen Einschreiben + 30 Rappen Fernbrief + 2x 90 Rappen Zeppelinbeförderung (pro 5 Gramm) ergibt 2,40 Franken. Ich bin allerdings bestimmt kein Liechtenstein Experte, also bitte berichtigen!
Gruß Klaus
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Diese Antwort wurde vor 4 Jahren, 9 Monaten von
klaus geändert.
Hallo Zeppelinfreunde,
Einen Beleg, da ich NUR Liechtenstein-Vertragsstaatenpost sammele, kann ich auch beisteuern. Hier eine Aufgabe, die nicht in Triesenberg oder Vaduz gestempelt wurde, sondern in Ruggell am 4.5.1936.
schön hier einen weiteren Interessenten zu dieser Fahrt zu finden. Gratuliere zum schönen Stück!
Hier kann ich ebenfalls zwei Beleg aus Liechtenstein zeigen, die nicht in Triesenberg/Vaduz aufgeliefert wurden (zumindest ist es hier nicht ersichtlich):
Hier eine Zuleitung aus Liechtenstein zur 1. Nordamerikafahrt der Hindenburg über New York nach San Salvador.
So weit ich in Sachen Portgebühren aus Liechtenstein informiert bin, ist der Brief portogerecht bei einem Gewicht von 15 gr. (siehe Notierung Rückseite)
30 Rappen Porto Fernbrief (bis 20 gr)
270 Rappen Porto Zeppelinbeförderung (3x 90 Rappen pro 5 gr.)
300 Rapppen Porto; und somit portogerecht bei 15 gr. Gewicht.Somit macht diese Satzfrankatur durchaus Sinn!
Auffällig ist hier die Nachentwertung im Bahnpostamt Frankfurt (BPA 19). Scheinbar ist der Brief ohne Entwertung in Liechtenstein durchgeschlüpft, dies wurde später in Frankfurt erkannt und nachentwertete.
Mein zweiter Brief, ist noch etwas ungewöhnlicher. Sowohl der Entwertungsstempel, als auch der Einschreibezettel kommt aus der Schweiz: Basel.
Entweder wurde der Brief mit den Sondermarken aus Liechtenstein (in der Schweiz zulässig ?) tatsächlich aus Basel aus aufgeliefert, oder er wurde während der Auflieferung in Basel nachentwertet (wobei hier der Einschreibezettel wenig Sinn machen würde ?).
Gruß Klaus
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Diese Antwort wurde vor 4 Jahren, 9 Monaten von
klaus geändert.
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You must be logged in to view attached files.als Antwort auf: Falsche Einheitspeilscheibe „von ZEPPELIN LZ 126“ #3455Hallo @westfale, Hallo Zeppelinfreunde,
vielen Dank für die Aufklärung! Vielleicht kann mit deiner Richtigstellung so mancher gutgläubiger Sammler vor Fehlkäufen gewarnt werden!
Solche Informationen sind in der Tat „Gold“ wert!
Gruß Klaus
Hallo Zeppelinfreunde,
vielen Dank für die rege Beteiligung bei diesem interessanten Thema! Zumindest sind wir ja nun schon zu Dritt und ich hoffe doch noch um weitere Interessenten. Wäre doch schön, wenn dieses Forum hier etwas Fahrt aufnehmen würde.
… Als Beispiele nur mal die Hin- und Rückfahrt, die Auflieferungen von Clara Adams als Doppelbeförderung der 1.+2. NAF…
Hier kann ich diesen Beleg zeigen. Geschrieben von der etwas „extravaganten“ Vielfliegerin Clara Adams zur Hinfahrt der 1. und 2. Nordamerikafahrt. Im Gegensatz zu manchen Händlerkreationen war die Dame zumindest regelmäßig als Passagier der Hindenburg zu finden.
…Von der Rückfahrt gibt es aber auch bisher nirgends gelistete Doppelbeförderungen, die wesentlich seltener sind als die der Hinfahrt…
Dazu kann ich leider keinen passenden Beleg beisteuern, aber der Anblick der Tipex Block Frankaturen hat mich an folgenden Beleg meiner Sammlung erinnert. Ausschließlich frankiert mit 7 Blöcken und somit 84 Cent, ist der Brief leicht überfrankiert, auch wenn der großformatige Brief sicherlich in die 2. Gewichtsstufe gerutscht ist.
…Neben der gezeigten Blüthner Karte kann ich noch einen weiteren Beleg von ihm zeigen, aber von ihm privat, nicht als Werbung geschrieben, auch nicht mit voller Unterschrift, nur mit dem Vornamen Rudolf…
Ein tolles Stück! Ist doch immer ein schönes Erlebnis, wenn man die Personen die hinter den Belegen stecken, entdecken kann!
Viele Grüße
Klaus
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Diese Antwort wurde vor 4 Jahren, 10 Monaten von
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Diese Antwort wurde vor 4 Jahren, 10 Monaten von
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You must be logged in to view attached files.Hallo @eckenerecki, Hallo Zeppelinfreunde,
vielen Dank für den Hinweis auf meine Portofrage!
Du zeigst hier interessante Stücke! Meinen Glückwunsch!
Zum Strafporto: Mir sind überwiegend Nachporto Forderung zum 1,5 fachen der fehlenden Frankatur bekannt. Warum hier das doppelte? Hat es mit dem Übersee Transfer zu tun? Hier ein Beispiel zur Olympiafahrt, also innerhalb Deutschalnd.
Ich kann noch ein Karte zur 1. NAF 1936 zeigen. Hier korrekt mit 65 Rpf frankiert und in Friedrichshafen aufgeliefert. Bestätigungsstempel Typ „d“.
Interessant finde ich den „Besucherstempel“ der Luftschiffwerft und den schriftlichen Eintrag von „Friedrichshafen 27.4.36“. Ich denke die Karte wurde im Rahmen einer Besichtigung vor Ort gekauft und auch dort aufgegeben. Ob es zu diesem Zeitpunkt noch ein „Besucherpostkasten“ gab, oder ob diese im Souveniershop aufgegeben werden konnte, entzieht sich meiner Kenntniss.
Viele Grüße Klaus
Bleibt gesund!
P.S. Eigentlich schon erstaunlich, dass sich hier im Forum nicht mehr Teilnehmer finden. Gerade die Jungfernfahrt der Hindenburg ist ein umfassendes Thema, wo man sicherlich so einiges zeigen kann. Ist es nur Faulheit oder gar Desinteresse an der Zeppelinpost allgemein? Wenn man mit Informationen und somit Motivation so sparsam umgeht, sind wir wohl bald ein sehr kleiner Kreis…
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Diese Antwort wurde vor 4 Jahren, 10 Monaten von
klaus geändert.
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You must be logged in to view attached files.Hallo Eckenerecki, Hallo Zeppelinfreunde,
Möchte mal einen Thread zur Hindenburg eröffnen. Ein flugtechnisches Grossereignis mit viel Post….Hier gibt es viele interessante Stücke, welche noch günstig erworben werden können…. man muss sie nur erkennen. Das Postvolumen auf Hin- und Rückfahrt war extrem hoch, so dass sich viele Möglichkeiten ergeben. Würde mich über Resonanz freuen…
Danke für das Eröffnen dieses interessanten Themas!
Gerne möchte ich dich hier etwas unterstützen, auch wenn ich hier nur weitgehend gewöhnliche Stücke zeigen kann.
Hier zwei Briefe aus Frankfurt mit Bestätigungsstempel „c“ bzw. „d“. Beide, vermutlich aus philatelistischen Gründen, überfrankiert, wobei man bei den Brief nach USA versucht hat mit „weiter mit Flug oder Raketenpost“ die Überfrankatur sinnvoll zu nutzen.
Bin gespannt auf weitere Stücke dieser Fahrt!
Gruß Klaus
Bleibt Gesund!
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Diese Antwort wurde vor 4 Jahren, 10 Monaten von
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You must be logged in to view attached files.als Antwort auf: Besondere Belege der US-Post zur Südamerikafahrt 12930 #3364Hallo Zeppelinfreunde,
Während die Belege der amerikanischen Post zur Südamerikafahrt 1930 zu der Hinfahrt bzw. Rückfahrt Landung Sevilla zwar selten sind aber mit etwas Durchhaltewillen durchaus erreichbar sind, sind Belege der Rundfahrt zur 2. Landung Sevilla weitaus seltener zu finden. Ganze 49 Karten und 14 Briefen aus den USA sind hier dokumentiert.
Hier ein „offizieller“ Brief dieser Etappe, ordnungsgemäß mit 3,90 Dollar frankiert. Vermutlich wollten hier die Sammler aus den USA, aufgrund des hohen Portos, gleich eine komplette Rundfahrt, mit Enddestination Friedrichshafen, sehen. Daher ist wohl die gleich teuere Variante zur 2. Landung Sevilla, weitaus seltener zu finden.
Viele Grüße
Klaus
Bleibt gesund!
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You must be logged in to view attached files.als Antwort auf: Besondere Belege der US-Post zur Südamerikafahrt 12930 #3335Hallo Zeppelinfreunde,
ich möchte hier zu diesen spannenden Themengebiet etwa weitermachen.
Während die Belege der amerikanischen Post zur Südamerikafahrt 1930 zu der Hinfahrt bzw. Rückfahrt Landung Sevilla zwar selten sind aber mit etwas Durchhaltewillen durchaus erreichbar sind, sind Belege der Rundfahrt zur 2. Landung Sevilla weitaus seltener zu finden. Ganze 49 Karten und 14 Briefen aus den USA sind hier dokumentiert. In diesen Zahlen sind aber meiner Meinung nach die „Irrläufer“ nicht integriert, die zwar für die 1. Landung vorgesehen waren, aber schließlich doch auf der Rundfahrt befördert worden sind und erst zur 2. Landung ausgeladen wurden.
Genau dies ist bei meinem Brief passiert. Am 7. Mai 1930 an der Varick Station N.Y. aufgegeben und mit dem Porto zu 1,30 Dollar für die Hinfahrt Landung Sevilla bestimmt. Allerdings blieb der Brief an Bord der Graf Zeppelin, gelangte auf der Rundfahrt wieder nach Lakehurst, wo der kleine „Round Trip“ Stempel abgeschlagen wurde. Anschließend wurde der Beleg verspätet in Sevilla abgeliefert. Passend hierzu der Ankunftstempel Sevilla vom 5.6.30 und passenden „Rückankunftstempel“ New York vom 16. Juni 1930. Lediglich den deutschen Sonderstempel zur Südamerikafahrt hat man hier „vergessen“ anzubringen. Laut @Alfred ein nicht ungewöhnlicher Fehler. Dieser hätte eigentlich in Friedrichshafen abgeschlagen werden müssen.
Gruß Klaus
Bleibt Gesund!
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Diese Antwort wurde vor 4 Jahren, 10 Monaten von
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You must be logged in to view attached files.als Antwort auf: Berliner Rundfahrtpost zur Südamerikafahrt 1930 #3142Hallo Alfred, Hallo Zeppelinfreunde,
Eine Karte kann ich noch zeigen, die hierher passt – ich habe sie „meine Sachsen-Karte“ genannt.
Eine schöne Karte! Meinen Glückwunsch! Deinen gewählten Titel trägt die Karte zurecht, auch wenn die Ganzsache aus Regensburg kommt (Smiley)!
Übrigens… wenn man auf der Suche nach Plattenfehler wäre… und der „Mond links vom Luftschiff“ offiziell anerkannt wäre… und mich mein Auge beim „Blitz links vom Adler“ nicht täuscht… dann hättest du ein seltenes und gesuchtes Exemplar…
Zum Thema „Berline Rundfahrtpost“ kann ich noch diese Karte von Berlin nach Bahia zeigen. Mein Vorbesitzer hatte recht. Nur etwa 100 Karten und 33 Briefe gingen über den Nachbringerflug von Berlin nach Bahia. Ungewöhnlich an der Karte ist neben der farbenfrohen, aber portorichtigen, Frankatur zu 2 RM auch der Rückankunftsstempel aus New York. Zumindest du lieber Alfred, wirst wissen was ich meine.
Viele Grüße Klaus
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You must be logged in to view attached files.als Antwort auf: Berliner Rundfahrtpost zur Südamerikafahrt 1930 #3110Hallo Alfred, Hallo Zeppelinfreunde,
meine folgenden Worte beziehen sich nicht nur auf diesen Thread, sondern auch auf den kürzlich erschienenen „Schweizer Anschlussflüge“ Beitrag von dir, lieber Alfred. Ich denke ich verstehe deine Aussagen durchaus, auch weil wir doch ähnliche Sichtweisen zum Thema „Besonderheiten“ Zeppelinpost haben. Deine Argumente machen durchaus Sinn.
Mit meinem heutigen Kenntnisstand zur SAF 1930 würde ich mir sicher ein anderes Sammelgebiet aussuchen …
Diese Aussage stimmt mich in der Tat traurig. Ich bitte dich das tolle Thema „Südamerikafahrt 1930“ nicht nur aus Sicht von „fragwürdigen“ Belegen zu sehen. Das Thema ist wirklich spannend und faszinierend. Schließlich findet man hier etliche Belege die eben von der „Norm“ abweichen, auch weil damals noch nicht alles so reibungslos lief. Auch die verschiedenen Etappen mit unzähligen Zuleitung anderer Länder sind spannend, von der „echten“ Passagierpost ganz zu schweigen!
…warum mir meine altdeutsche Sammlung inzwischen besser gefällt als meine „Zeppeline“ von 1930, ist die immer wieder zu beobachtende Tatsache, wie schlampig die Postbeamten – oder deren „Bevollmächtigte“ – mit den amtlichen Stempeln umgingen…
Ja ich denke, ich weiß was du meinst. Als ich das erste Mal Dieter Leder´s Buch „Wenn es doch Tag gewesen wäre“ zur Orientfahrt 1929 studierte überkam mich ein ähnliches Gefühl. Darin wurde verdeutlicht wie zahlreiche Händler nachträglich versuchten an einen Abschlag des Ankunftsstempel von „Er Ramle“ zu kommen. Mit Erfolg wie man an zahlreichen verbliebenen Belegen erkennen kann. Ob man so leichtsinnig auch in deutschen Postämtern hantierte, bleibt die Frage.
Natürlich wünschten sich auch damals zahlreiche eifrige „Zeppelinsammler“ spektakuläre Belege, die man eben nicht so häufig findet. Daraus entstanden vermutlich auch Belege mit „Gefälligkeiten“ von Besatzungsmitgliedern. Ich denke da an privat Sammler mit Kontakten zu Schönherr, oder auch Händler wie Krug / Pforzheim der mit August Görzinger einen zuverlässigen Partner gehabt haben dürfte. Große Händler wie Wasmer oder Bayer hatten vermutlich noch mehr Möglichkeiten.
Dies betrifft aber die gesamte Zeppelinpost und auch vermutlich andere Sammelgebiete. Wichtig ist halt mit gesunden Fachverstand und eigener Einschätzung an das Thema „Besonderheiten“ heranzugeben. Natürlich: Abweichungen von der Norm und somit besondere Belege gibt es immer wieder!
Die Aussage: „Jeder sammelt (und zahlt) für die Dinge, die er haben will“ klingt etwas trivial, aber trifft dennoch zu. Aussagen wie „nur wenige Belege registriert“ kann für manche durchaus ein Grund sein, diese als Besonderheiten einzustufen.
Um doch noch etwas beim Thema zu bleiben, hier eine Zuleitung aus Danzig über Anschlussflug Berlin, nach Rio de Janeiro. Sicherlich die „häufigste“ Variante der „Berliner“ aus Danzig, aber dennoch selten zu finden.
Viele Grüße
Klaus
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Diese Antwort wurde vor 5 Jahren von
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You must be logged in to view attached files.als Antwort auf: Besondere Belege der US-Post zur Südamerikafahrt 12930 #3070Hallo Zeppelinfreunde,
In meinem Archiv habe ich einen schönen Beleg zu Sieger 64.K) ab US-Schiffspost „Tatsuta Maru“ registriert.
Vielen Dank für den Beitrag, habe ich so noch nicht gesehen. Eine kleine Recherche zur „Tatsuta Maru“, ergab leider den traurigen Werdegang des japanischen Passagierschiffes. 1930 noch zur Jungfernfahrt nach San Francisco unterwegs und 1943 von einem U-Boot (der USA) versenkt.
Immerhin etwas Ähnliches kann ich zeigen: einen Brief – SiegerNr.64.C) – , der nach der Luftschiffbeförderung von Friedrichshafen nach Lakehurst anschließend mit deutscher Schiffspost und Katapultflugzeug zurück nach Deutschland kam.
Ein schönes Stück! Natürlich hätte man den Brief auch gleich zur „Round Trip“ Beförderung per Zeppelin aufgeben können (wenn die Rückbeförderung fest eingeplant gewesen wäre…), aber so hat man nicht nur 1,10 Dollar Porto gespart sondern auch eine interessante Kombination geschaffen.
Der 2.Beleg hat die 65c verwendet auf der Chicagofahrt 1933 Rundfahrt Akron. Hat jemand noch Belege mit Zeppelinmarken zu einer späteren Zeppelinfahrt Chicago oder Hindenburg, welche die SAF Marken tragen? Mir ist kein weiterer Beleg bekannt.
Und wieder ein spannender Beleg!
Leider kann ich keine Spätverwendung der Südamerikafahrt Sondermarken der USA zeigen. Dafür aber eine Ersttagverwendung zur ersten Landung Sevilla.
Für mich besonders interessant: Auch hier ist der Rückankunftsstempel aus New York mit Datum 16. Juni 1930 abgeschlagen. Dies dürfte eigentlich nicht möglich sein. Die Poststücke der 1. Landung Sevilla kamen (in der Regel) viel schneller in USA wieder an und so vor der Abgabe des Rückankunftstempels in New York.
Scheinbar war hier, wieder einmal, die BK&M Agentur mit der verzögerten Abwicklung schuld an diesem Umstand. Zumindest ein Teil der Belege der Agentur wurde erst mit den Stücken der 2. Landung Sevilla (Siehe Belege mit Ankunft 5.6. bzw. 6.6.30) wieder auf den Weg geschickt und somit ebenso mit dem Rückankunftstempel vom 16.6.30 versehen.
Gruß Klaus
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Diese Antwort wurde vor 5 Jahren, 1 Monat von
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You must be logged in to view attached files.als Antwort auf: Besondere Belege der US-Post zur Südamerikafahrt 12930 #3020Hallo Alfred, Hallo Zeppelinsammler,
Eine „Ausnahme“ macht eine Rössler-Karte, die letztlich auch nach Sevilla befördert wurde, nachdem sie aber vorher versehentlich dort nicht entladen wurde. Immerhin: am 23.6. war sie auch wieder in New York.
Eine schöne Ausnahme! Allerdings nicht wegen dem deutschen Bestätigungsstempel, der in Friedrichshafen abgeschlagen wurde, sondern wegen der sehr selten Kombination von AK Friedrichshafen vom 6.6.30 und Rückankunftsstempel von New York vom 23. Juni 1930. Dies ist nur möglich weil der Beleg tatsächlich wieder nach Sevilla zurückbefördert wurde und an die „berüchtigte“ BKM Agentur weitergegeben wurde. Dort rutsche der Brief wieder in den Stapel der verspätet abgefertigten Poststücke die den Ankunftstempel von Sevilla vom 7.6.30 tragen. Durch die verzögerte Abwicklung der Agentur, gelangten die Poststücke erst in den nächsten Dampfer nach USA und erhielten somit den späten Rückankunftstempel vom 23. Juni 1930.
Einen schönen Brief der Rundfahrt, mit dem gleichen Schicksal habe ich auch in meiner Sammlung. Zwar wäre ich über eine „echte“ Etappe Sevilla auch recht froh gewesen, aber der „kleine“ Umweg Sevilla-Friedrichshafen-Sevilla inkl. Rücktransfer USA, mit besagter Stempel Kombination, macht das Stück zu etwas Besonderem.
Im Anhang noch ein Brief mit der gewohnten Kombination Friedrichshafen 6.6.30 und Rückankunft 18.6.30.
Gruß Klaus
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Diese Antwort wurde vor 5 Jahren, 1 Monat von
klaus geändert.
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Diese Antwort wurde vor 5 Jahren, 1 Monat von
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Diese Antwort wurde vor 5 Jahren, 1 Monat von
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You must be logged in to view attached files.als Antwort auf: Besondere Belege der US-Post zur Südamerikafahrt 12930 #3002Hallo Zeppelinfreunde,
Lakeurst – Sevilla, der deutsche SAF Bestst. wurde vergessen
Auch hierfür habe ich ein Beispiel gefunden: nicht ganz so überfrankiert wie mein Brief.
Ich denke, dass im Luftschiff während der Atlantiküberquerung wenig Zeit war, die fast 32.000 in Lakehurst an Bord genommenen amerikanische Poststücke mit dem deutschen Sonderbestätigungsstempel zu versehen.
Hier habe ich tatsächlich eine ganz andere Meinung! Bei meiner USA Post zur Südamerikafahrt 1930 mit Etappe der Rückfahrt von Lakehurst nach Sevilla (5 Belege) fehlt immer der Abschlag des deutschen Bestätigungsstempels. Meiner Meinung nach erfolgte der Abschlag des Bestätigungsstempels ausschließlich in Friedrichshafen. Der Zeitaufwand die Post schon auf dem Luftschiff abzuwickeln war sicherlich zu hoch. Daher bekam die US Post auf der Rückfahrt nach Sevilla keinen Sonderstempel. Die Sammler aus den USA genossen als einzige das Privileg in den Genuss des Bestätigungsstempel zu kommen, andere Länder wie z.B. Brasilien bekamen diesen Service nicht.
Damit lässt sich auch erklären, warum es wenige Belege aus Südamerika gibt, die doch mit dem Abschlag des Bestätigungsstempels versehen worden sind. Sie rutschten in Friedrichshafen zu dem Stapel der USA Post. Auffällig hier die Bestimmungsadresse direkt nach Friedrichshafen und somit nicht umgehend weitergeleitet.
Ausgenommen von meiner These ist natürlich direkt im Bordpostamt des Luftschiffes aufgelieferte Post. Dort war natürlich der Bestätigungsstempel vorhanden und wurde auch abgeschlagen. Kombinationen mit USA Post und deutschen Sonderstempel auch für 2. Landung Sevilla möglich.
Gruß Klaus
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Diese Antwort wurde vor 5 Jahren, 1 Monat von
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You must be logged in to view attached files.als Antwort auf: Besondere Belege der US-Post zur Südamerikafahrt 12930 #3000Hallo @eckenerecki, Hallo Zeppelinfreunde,
Der brief ist mit 67c ungenügend frankiert statt 1,30 USD, nur der US Rhombenstempel Typ I ist vorhanden, kein deutscherBestst. der Ast Sevilla fehlt, ebenso wie ein ev. möglicher ASt der Enddestination Buenos Aires. Was meint ihr dazu?
Ein interessanter Brief der einige Rätsel aufgibt.
Also entweder, wie bestimmt zur ersten Landung nach Sevilla befördert. Allerdings fehlen hier doch einige wichtige Merkmale. Fehlender deutscher Bestätigungsstempel, fehlender Sevilla AK und noch dazu deutlich unterfrankiert.
Oder, der Brief wurde zwar in Lancaster / USA aufgeliefert und in New York angenommen, siehe Abschlag amerikanischer Rhombenstempel Typ I, aber nicht mehr weiterbefördert. Entweder wegen ungenügenden Porto reklamiert und zurückgesendet oder auf dem Weg nach Europa auf dem Dampfer nicht weiter transportiert. Ich glaube Friedrichshafen und somit auch den Zeppelin hat der Beleg nicht gesehen. Vorgesehen für die Südamerikafahrt aber nicht teilgenommen!
Soweit meine Analyse…
Gruß
Klaus
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Diese Antwort wurde vor 4 Jahren, 9 Monaten von
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