Am 4. März 1936 wurde das fertige neue Luftschiff LZ 129 zum ersten Mal aus der Fertigungshalle gebracht und absolvierte seine erste Fahrt, die Werkstattfahrt Nr. 1, ein stolzer Moment für das größte und modernste Luftschiff seiner Zeit und dessen Erbauer.

Auf der Hülle sieht man schon die Olympischen Ringe. Zu dieser Fahrt gab es keine Post. Es wurde aber eine Erinnerungskarte herausgegeben.

Diese Fahrt führte es noch ohne den Namen auf der Hülle aus. Dann gab es die Taufe und fortan trug es den Namen „Hindenburg“ durch Deutschland und die Welt. Zum ersten Mal fuhr es mit dem Namenszug vom 26.3. bis 29.3.1936 anlässlich der Wahlpropagandafahrt.

Vor 10 Jahren zum 75. Jahrestag der Fahrt gab es zur Erinnerung an das Ereignis einen Aufstieg des Zeppelin NT und den abgebildeten Beleg der Kinderdorf Luftpost.

Das Buch zum Luftschiff „Die Hindenburg – Gigant der Lüfte“ von Barbara Waibel wurde vom Archiv der Luftschiffbau Zeppelin GmbH herausgegeben. Aus diesem Buch stammen das Titelbild des Beitrags und die Fotos oben. (Bild-Quelle: Archiv der Luftschiffbau Zeppelin GmbH)

Erhard Rothbauer