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    • erhardlz17sachsen
      Teilnehmer
      Beitragsanzahl: 49

      Hallo Zeppelinfreunde,

      als besondere und seltene Belege sind die sogenannten „Wilhelm-Karten“ bekannt. Hergestellt und dann abgeworfen bei der Fahrt des LZ 17 „Sachsen“ am 08.11.1913 sind sie in verschiedenen Varianten registriert. Nach den Dokumenten, Artikeln und Informationen gibt es drei verschiedene Bildseiten. Von zwei der Bildseiten habe ich Exemplare in meiner Sammlung.

      Interessant sind für mich die Fragen:

      1. Gibt es eine bekannte Gesamtzahl der Karten, unabhängig von der Bildseite?

      2. Weiß jemand, wer der Urheber dieser Karten war? Findet man diesen auf anderen Belegen?

      3. Was ist mit der dritten, dunklen Variante der Karte? Gibt es dazu Original-Belege?

      Gruß Erhard

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    • westfale
      Teilnehmer
      Beitragsanzahl: 36

      Hallo!

      Die Karten sind zunächst einmal Huldigungskarten zum 25. Tronjubiläum Wilhelm II. für 1888 – 1913. Auf die Anzahl der Motive will ich mich jetzt nicht abschließend festlegen, ich habe mir aber mal 3 + 1 = 4 unterschiedliche notiert. Hagedorn hat sich dazu ja auch einmal vor einigen Jahren in der ZEPPELINPOST geäußert (3 Motive?), danach kam mir ein weiteres Motiv unter.

      Allen Karten ist also die Huldigung Wilhelm II. auf der Bildseite – in unterschiedlichen Motiven – zueigen. Da es ja zunächst einmal Standard-Ansichtskarten sind, existieren sie auch ohne den Gedicht-Zudruck.

      Das Gedicht stammt als Zudruck von „C.H. in H.“. Das klingt verdächtig nach Carl Haelbig, Hirschberg. Mit einem Blick auf den Druckvermerk / Impressumsangabe auf der Anschriftenseite (Verlag: Carl Haelbig, Hirschberg i.R. […]) wäre zumindest diese Frage also geklärt.

      Ob nun ein Herr Haelbig bei der Fahrt an Bord war, wäre sicherlich zu überprüfen. Die schnelle Google-Recherche bringt noch einen gleichnamigen Hersteller von Blechspielzeug resp. eines Geduldspiels hervor, einen Waffenhändler und hinweise in dern „Warmbrunner Nachrichten“ aus einem polnischen Zeitungsarchiv.

       

      Viel Spaß bei der weiteren Recherche – das wird sicherlich noch spannend!

      Westfale

      • Diese Antwort wurde geändert vor 11 Monaten, 1 Woche von westfale.
    • eckenerecki
      Teilnehmer
      Beitragsanzahl: 138

      Hallo Erhard,

      bezüglich deiner Fragen wendest du dich am besten an Peter Hagedorn, er hat meines Wissens den Ueberblick über diese Karten und die grösste Anzahl in der Sammlung. Von ihm stammt wohl auch die Abbildung der dunklen Karte. Ich habe bis jetzt nur eine,- diese- gesehen. Sie wurde auch nicht abgeworfen sondern nur mit dem Bordstempel versehen… Die grosse Anzahl der Karten, welche abgeworfen wurde sowie dieser einzelne Beleg blanko gestempelt lässt es stark wahrscheinlich erscheinen, dass der Verleger Haelbig selbst als Passagier an Bord war

      Gruss  eckenerecki

    • westfale
      Teilnehmer
      Beitragsanzahl: 36

      Anbei noch eine ungestempelte Karte aus meiner Sammlung.

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