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    • tim
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        Beitragsanzahl: 25

        Hallo,

        ich interessiere mich seit kurzem für die Russlandfahrt 1930. Durch die Auflagen der sowjetischen Post und dem engen Zeitrahmen zur Postaufgabe in Moskau sind einige seltene und ungewöhnliche Varianten entstanden. Ich habe in den letzten Monaten versucht diese in Auktionsarchiven zu suchen und zu katalogisieren.  Falls jemand Belege zur Russlandfahrt in seiner Sammlung hat und diese hier teilen möchte, würde ich mich freuen. Ich möchte hier selber einen interessanten Beleg vorstellen:Karte mit Sonderstempel und Tagesstempel

        Es handelt sich hier um einen Beleg an Monsieur A. Schenker in  Bern. An ihn wurden mehrere Karten mit gleicher Handschrift aufgegeben. Sie sind oft mit einem Moskauer Tagesstempel entwertet ( obwohl es  auch mindestens einen Beleg ohne diesen, dafür mit dem sowjetischen Flugstempel gibt ). Das besondere an diesem Beleg ist das er zusätzlich noch den sowjetischen Flugstempel hat. Zunächst hielt ich den Stempel für einen Abdruck der durch einen frisch gestempelten Beleg entstanden ist, der auf der Karte auflag und so einen Abdruck erzeugt hat. In so einem Fall wäre der Abdruck aber spiegelverkehrt. Auf dem Ausschnitt des Stempels der mit der 40 Kopeken-Zeppelinmarke überlappt ist allerdings die Inschrift zu erkennen und der Vergleich zu anderen Belegen zeigt, das der Flugstempel nicht spiegelverkehrt ist. Dies ist der einzige mir bekannte Beleg zur Russlandfahrt der sowohl einen Tagesstempel als auch einen Flugstempel besitzt. Gibt es hier jemanden der sich diesen Fall erklären kann oder von weiteren solchen Belegen weiß ?

        Viele Grüße

        Tim

      • eckenerecki
        Teilnehmer
          Beitragsanzahl: 191

          Hallo Tim,

          Lukanc hat eine interessante Abhandlung zur Russlandfahrt 1930 geschrieben. Vielleicht hat karl Hofmeister oder Mathias Dalbeck ein solches Exemplar, da werden sehr detailliert die Belege der Russlandfahrt gezeigt

          Gruss eckenerecki

        • tim
          Teilnehmer
            Beitragsanzahl: 25

            Hallo Eckenerecki,

            Danke für die Antwort. Den Lukanc habe ich auch. Leider war ihm diese Variante nicht bekannt. Mehr noch auch die Varianten vom gleichen Absender mit Tagesstempel tauchen im Lukanc nicht auf. Dabei sind mittlerweile einige in Auktionen aufgetaucht. Ich versuche beide mal zu kontaktieren. Sind beide Mitglied der ARGE ?

          • eckenerecki
            Teilnehmer
              Beitragsanzahl: 191

              Ja, Hofmeister ist der Vorsitzende und  Dalbeck ist der Kassier der Arge  Gruss eckenerecki

            • tim
              Teilnehmer
                Beitragsanzahl: 25

                Danke. Oh das war mir nicht bewusst. Ich bin erst seit kurzem dabei.

                Viele Grüße

              • tim
                Teilnehmer
                  Beitragsanzahl: 25

                  Hallo,

                  ich wollte nochmal eine weitere Variante vorstellen, denn ebenfalls interessant sind Belege die private Einschreibestempel haben (so zum Beispiel Stempel mit einem großem R oder auf deutsch und in rot der Schriftzug ‘Einschreiben’). Fast alle diese Belege tragen den Stempel mit der Adresse eines gewissen S.K Mitritsch aus Moskau. Obwohl die Belege für Einschreiben richtig frankiert wurden, fehlt Ihnen der Einschreibezettel. Zudem sind Sie alle mit normalen sowjetischen Briefmarken frankiert. Diese sind im Lukanc unter Nr. 39 aufgeführt.

                  Lukanc schreibt auch, dass die Belege nicht als Einschreiben befördert wurden. Es gibt aber wiederum andere Quellen die das Gegenteil behaupten. Ist hierrüber oder vielleicht sogar die Person S.K Mitritsch mehr bekannt ?  Ist der fehlende R-Zettel schon eindeutig um zu sagen das die Post nicht als Einschreiben verschickt wurde ?

                  Viele Grüße

                • tim
                  Teilnehmer
                    Beitragsanzahl: 25

                    Hier noch ein Beispiel einer solchen Variante

                  • eckenerecki
                    Teilnehmer
                      Beitragsanzahl: 191

                      Hallo Tim,

                      Mitritsch aus Moskau war Philatelist und hatte dieselben Schwierigkeiten wie Hennig. Die abgabe der Marken und die Auflieferungfür Zeppelinpost war auf wenige Stunden beschränkt. Die R Stempel sind privater Natur. Lukanc hat rechtdass diese Belege zwar als Einschreiben frankiert, aber offensichtlich aus Zeitgründen nicht als Einschreiben abgefertigt wurden. Rs fehlen auch mögliche Einschreibnummern, wenn keine R Zettel vorhanden gewesen wären.

                      Gruss

                      eckenerecki

                    • tim
                      Teilnehmer
                        Beitragsanzahl: 25

                        Hallo,

                        das mit Einschreibenummern ist ein guter Hinweis. Ich habe aber mal eine Quelle rausgesucht die gegenteiliges behauptet und zwar ein Artikel in der rossica society von 1992 in Kanada.

                        Man findet nämlich (auf zumindest einigen) der Belege eine Zahl, die hier vom Autor als Einschreibenummer interpretiert wird. Oft auch in roter Farbe aber immer handschriftlich. Das Bild zeigt den unter (a) aufgeführten Beleg. Vorderseitig ist auch der Aufdruck von S.K Mitritsch zu erkennen und unten rechts die besagte Nummer 62.

                      • tim
                        Teilnehmer
                          Beitragsanzahl: 25

                          Auch andere in dieser Zeitschrift abgebildete Belege dieser Art werden auf die gleiche Art vom Autor interpretiert. Was aber gegen diese Hypothese spricht ist ein Beleg in diesjährigen Felzmannauktion

                          Es handelt sich um den einzigen mir bekannten Beleg der von S.K Mitritsch aufgegeben wurde und einen Einschreibezettel besitzt. Zudem auch der einzige der mit einer zeppelinmarke frankiert ist. Hier findet sich ebenfalls eine rote Zahl in der rechten unteren Ecke. Die Zahl dort stimmt aber nicht mit der Zahl auf dem R-Zettel überein. Sodass man hier vermuten könnte, dass es sich um eine Nummerieung handelt.

                           

                           

                          Viele Grüße

                           

                          • aviator
                            Teilnehmer
                              Beitragsanzahl: 469

                              Hallo Tim,

                              Der Mitritsch ist nicht der Einzige, der mit einer Zeppelinmarke frankiert ist. Eher das Gegenteil ist der Fall! Fast alle diese Einschreiben Belege sind mit Zeppelinmarken frankiert.

                              Ich habe Dir mal zwei Ausschnitte aus meinem Archiv gemacht und Dir den ohne Zeppelinmarke markiert. Alle anderen Belege sind mit Zeppelinmarke!

                              Beste Grüße und an Alle im Forum noch ein – Gutes Neues- !

                              Aviator

                               

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                          • tim
                            Teilnehmer
                              Beitragsanzahl: 25

                              Hier nochmal die Rückseite des Beleges

                              Gut erkennbar ist der Aufdruck S.K Mitritsch über dem Ankunftstempel in Friedrichshafen.

                            • eckenerecki
                              Teilnehmer
                                Beitragsanzahl: 191

                                Die 62 ist für mich keine postamtliche Einschreibnummer. Ich glaube auch nicht, dass die Mokauer Postamter keine Einschreibzettel hatten, diese sind in diversen Grössen und Formen bekannt. Vermutlich eineNummer ev. Zählnummer des Absenders.

                                Gruss  eckenerecki

                              • tim
                                Teilnehmer
                                  Beitragsanzahl: 25

                                  Hallo Aviator und Eckerini danke für die Antwort.

                                  An Eckerini: Das mit der Verfügbarkeit der Einschreibezetteln ist ein guter Einwurf die sollten eigentlich genügend vorhanden gewesen sein. Die Belege tragen ja zudem noch den Flugstempel. Dieser war soweit ich das verstanden habe in der Theorie nur am Hauptpostamt erhältlich (obwohl in Moskau am Morgen des 10.9 ja soviel durcheinander lief,  dass es sicher auch nicht auszuschließen wäre das zeitweise einige Menschen außerhalb der offiziellen Postaufgabe am Schalter Zugang zu einer solchen Abstempelung hatten .. ). Mir ist aber noch etwas weiteres zu den Belegen aufgefallen. Es gibt einige die besagte rote Nummerierung haben, einige die eine rote Nummer mit einem n (oder w ?) haben und eine dritte Variante die beide Nummern haben (bzw. eine vierte ohne jegliche Nummer).  Unten ist die dritte Variante abgebildet. Die rote Nummerierung ist oft unten an der Ecke angesetzt (was gegen eine Einschreibenummer spricht)  die andere Nummer mit einem n (oder w) ist mittiger platziert. Hier wäre rein theoretisch eine Einschreibenummer für mich eher denkbar. Generell denke ich aber das beides eine Nummerierung war. Bei Lukanc wird die Menge dieser Belege von Mitritsch auf “etwa 10” angegeben. Ich habe mittlerweile 31 verschiedene Belege von S.K Mitritsch zu dieser Fahrt gefunden. Interessant ist das ganze, weil er sonst nur Angaben wie ( “einige wenige”, “selten”,”sehr selten”, “nur einige” ) benutzt, sodass ich das Gefühl hatte er hätte eine Quelle die auf die Anzahl 10 hindeutet.

                                  Hier eine Beleg mit zwei Nummerierungen. Oben eine n(w?) 81 und unten die Nummer 123. Beide Nummern sind auch in der gleichen Farbe geschrieben, was eine Einschreibenummer auch eher unwahrscheinlich macht

                                  Interessant ist es auch, dass der einzige Beleg mit Zeppelinmarke zudem auch der einzige mit Einschreibezettel ist. Da jeder Person wohl nur die Aufgabe von insgesamt 5 Briefen und Karten erlaubt waren, Könnte ich mir folgendes Szenario vorstellen: Herr Mitritsch oder eine Person die mit Ihm in Verbindung stand versuchte die Belege am Hauptpostamt als Einschreiben aufzugeben, hierbei möglichweise nur eine geringe Anzahl aufgeben konnte und dafür später die mittlerweile mit normalen Briefmarken frankierten Belege am Schalter vorbei aufgeben konnte. Zwar waren diese dann mit den für Einschreiben nötige Frankatur versehen aber nun war die Aufgabe als Einschreiben nicht möglich ( möglicherweise waren bei der Aufgabe am Schalter vorbei keine R-Zettel verfügbar. Da aber zumindest auch einige Belge trotz der richtigen Frankatur keine Nummer tragen gehe ich davon aus das alle auf diese Art augegebenen Belege nicht als Einschreiben transportiert wurden.

                                   

                                  An Aviator: Ja generell gibt es mehr Belege die mit Zeppelinmarken aufgegeben wurden. Mir ging es nur ausschließlich um die von S.K Mitritsch aufgegebenen Belege.

                                   

                                  Viele grüße

                                • tim
                                  Teilnehmer
                                    Beitragsanzahl: 25

                                    Ich hätte auch noch eine weitere Frage,

                                    laut dem Sieger Katalog und Michelkatalog von 2002 ist Bordpost vom 10.09 bekannt die den Ankunftstempel in Friedrichshafen trägt. Mir ist aber keine solche Variante bekannt. In beiden Katalogen ist diese nur knapp über der Bordpost vom 11.9 bewertet, sodass diese nicht allzu viel seltener sein sollte. Ich habe allerdings einige Bordpostbelege vom 11.9 gefunden aber keinen einzigen vom 10.09 und Ankunftstempel in Friedrichshafen. Ebenso ist eine solche Variante nicht im Lukanc gelistet. Ist hierzu etwas bekannt oder hat jemanden einen solchen Beleg in seiner Sammlung ?

                                     

                                    • aviator
                                      Teilnehmer
                                        Beitragsanzahl: 469

                                        Hallo Tim,

                                        Im Anhang den Ausschnitt aus der Tabelle mit Bordstempeln vom 10.9.

                                        Ankunftsstempel von FH auf dieser Bordpost sind mir nicht bekannt. Es gibt in der Regel immer nur einen Durchgangsstempel von Berlin 11.9. und selten einen Ankunftsstempel vom Bestimmungsort.

                                        Hoffe das ich weiter helfen konnte!

                                        Aviator

                                         

                                         

                                         

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                                    • tim
                                      Teilnehmer
                                        Beitragsanzahl: 25

                                        An aviator:

                                        danke für die Auflistung

                                      • tim
                                        Teilnehmer
                                          Beitragsanzahl: 25

                                          Hallo Aviator,

                                          ja das hilft mir tatsächlich weiter, denn mir ging es ähnlich und es scheint langsam darauf hinzudeuten dass am 10.9 nur Bordpost auf der Hinfahrt aufgegeben wurde und diese dann nicht mit dem Zeppelin weitertransportiert wurde bzw. ein solches Exemplar sehr sehr selten wäre. Ich werde sobald ich Zeit habe nochmal nachschauen ob ich irgendwo ein solches Exemplar in einem Auktionsarchiev sehe aber bis jetzt finde ich auch nur Bordpost die per Flugzeug nach Berlin kam und zwar mit Ankunftstempel um 22-23 bzw. seltener 23-24 Uhr.

                                          Viele Grüße

                                        • aviator
                                          Teilnehmer
                                            Beitragsanzahl: 469

                                            Hallo Tim,

                                            die Sache mit den Archiven durchsuchen mache ich seit mehr als 30 Jahren, anfänglich Print mit Kopien zusenden lassen und seit dem Internet ist das natürlich eine ganz andere Qualität. Wenn es da Bordstempel vom 10. der Rückfahrt mit Ankunftsstempel FH geben würde, hätte ich die bestimmt bemerkt. Da war nichts!

                                            Mir ist aber noch etwas eingefallen, was ich da mal gesehen habe und da habe ich heute in meinem Archiv gesucht. Da wurde ich bei den Zuleitungen und der Schweiz fündig. Habe auch einmal Zuleitungen über die Bodenseeschiffspost gesammelt und trage die deshalb auch bei Zuleitungen der Schweiz mit ein. Habe Dir da mal den Auszug aus der Russland Rückfahrt als Mischfrankatur Schweiz/DR über die Bodenseeschiffspost gemacht. Ganz unten gibt es eine Hin- und Rückfahrt ab der Schweiz, wobei die Rückfahrt 11. als DR Bordpost frankiert ist. Denke, eindeutig jemand von der Besatzung hat das gemacht.

                                            Schicke Dir mal diese Kopie mit und da findest Du auch den Ankunftsstempel von FH! Den gibt es also von der Rückfahrt auf Bordpost, nur eben 1(!) Beleg und der mit Bordstempel vom 11.

                                            Denke, bei Deiner “Zuneigung” zur Russlandfahrt bestimmt auch für Dich von interesse. Oder?

                                            Beste Grüße,

                                            Aviator

                                             

                                             

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                                          • tim
                                            Teilnehmer
                                              Beitragsanzahl: 25

                                              Hallo Aviator,

                                              sehr gut ! dann kann ich das ganze als Fehler vom Sieger und Michelkatalog abhaken. Der Belege mit deutsch und schweizer Mischfranktur kenne ich zwar, allerdings sind mir nur 3 bekannt und du hast ja 4 gelistet ! Wäre interessant die anderen zu sehen. Ich habe mal im Anhang einen Brief angehangen, der ein bisschen von den mir anderen bekannten abweicht, denn die Adresse ist hier nicht handschriftlich. Deinen Beleg aus dem Anhang ist mir allerdings bekannt. Ja streng genommen hat der Brief natürlich auch die Hinfahrt mitgemacht. Das interessante ist allerdings auch der Tagesstempel aus Moskau vom 10.09. Das heist er wurde mit einem Moskauer Tagesstempel versehen, bevor der Bordpoststempel vom 11.9 benutzt wurde. Hier gibt es noch eine weitere Variante und zwar Briefe die an Ferdinand Funk versendet wurden, denn Sie tragen ebenfalls den Moskauer Tagesstempel und den Bordpoststempel vom 11.9. (mir sind 4 von Ferdinand Funk bekannt).

                                              Könnte es vielleicht sein das die “echte” Bordpost die auf der Graf Zeppelin geschrieben wurde keinen Tagesstempel hat während die die der Mannschaft mitgegeben wurde mit dem Tagesstempel versehen wurde ?

                                              • aviator
                                                Teilnehmer
                                                  Beitragsanzahl: 469

                                                  Hallo Tim,

                                                  Danke für die beiden Abbildungen!

                                                  Die Karte unten ist die, von Felzmann und bei mir (Tabelle) die Nummer 8773.

                                                  Mit den von Dir angesprochenen “echten” Bordstempeln darfst Du nichts “durcheinander” bringen. Auf allen Belegen die ich eintrage sind die echt! Wenn nicht, steht bei mir “falsch” dahinter.

                                                  Aber: -Nur die Besatzung (eventuell noch ein Passagier, der Hin- und Rückfahrt gebucht hatte) waren in der Lage, sich einen Ankunftsstempel nach der Landung geben zu lassen und gleichzeitig für die Rückfahrt an Bord mit Bordstempel wieder aufliefern zu können. Deshalb sind das aber keine “echten, oder falschen” Bordstempel. Die haben auf diese Art tolle und für uns heutigen Sammler rare Belege geschaffen.

                                                  Die Kataloge, besonders Sieger haben nun mal Fehler. Michel ist da wesentlich besser, aber eben auch nicht frei von Fehlern. Wie auch? Die Entwicklung und das Wissen um Belege verbessert sich stetig weiter. Deshalb arbeite ich auch ständig an meinem Archiv, weil es tägliche Update benötigt. Das ist eben so und ein Katalog ist auch nichts anderes als ein Archiv in Print.

                                                  Sieger wird es übrigens keinen neuen mehr geben und der “alte” wird Tag für Tag älter und damit ungenauer. So ca. 2010 hat Sieger wegen Mitarbeit am “Neuen” bei Dr. Simon angefragt, Simon bei mir und wir haben bis ca. 2015 verbessert und entfehlert, bis Sieger Dr. Simon informierte, dass es keinen neuen Sieger Katalog mehr gibt. Ende Sieger!

                                                  Dagegen ist der jetzige Michel der Beste den wir je hatten. Karl und Eckhard haben da super Arbeit geleistet(!!) und wir sollten uns langsam daran gewöhnen, dass der Sieger “ausstirbt”.

                                                  Selbst arbeite ich notgedrungen noch mit Beiden Katalogen, da das Auktionshäuser, Händler und Sammler auch machen. Der Michel ist aber wesentlich besser, auch wenn ich permanent handschriftliche Ergänzungen und Änderungen darin mache.

                                                  Beste Grüße,

                                                  Aviator

                                                   

                                                   

                                                   

                                                   

                                                • tim
                                                  Teilnehmer
                                                    Beitragsanzahl: 25

                                                    Hallo Aviator,

                                                    erstmal war bei mir sehr viel los die Wochen daher erst jetzt die verspätete Antwort!

                                                    Du hast recht ich habe mich da etwas missverständlich ausgedrückt ich wollte nicht zwischen echter und unechter Bordpost in dem Sinne dass das eine am Bordpostamt in Friedrichshafen und das andere im Zeppelin selber aufgegeben wurde unterscheiden sondern zwischen: im Zeppelin geschrieben und Crew bzw. einem Passagier mitgegeben und dann aufgegeben. Irgendwie habe ich das ganze zusammengemixt und mich da schwer verständlich ausgedrückt. Zwar habe ich ein gutes Wissen zur Russlandfahrt allerdings muss auch ehrlich sagen das ich einige Wissenslücken in den grundsätzlichen Dingen zur Zeppelinfahrt habe da ich erst seit kurzem sammle, daher versuche ich mich hier etwas abzusichern und Fragen zu stellen.

                                                    Zum Michelkatalog bzw. Siegerkatalog: Den neuen Katalog besitze ich leider nicht. Mir war nicht bewusst, dass der Katalog so grundlegend überarbeitet wurde. In dem Fall versuche ich mir mal die aktuelle Variante zuzulegen. Wirklich schade dass der siegerkatalog dann nicht wieder eine neue Auflage erhält.

                                                    Das der Michelkatalog/Siegerkatalog Fehler hat ist mir bewusst. Was für mich nur eben irritierend war, ist dass beide Kataloge (hierbei meine ich den alten Michelkatalog) von der Existenz der Bordpost vom 10.9 nach Friedrichshafen behaupten und diese in beiden Fällen preislich nur leicht über der Bordpost vom 11.9 einordnen. Eine Variante die im Katalog fehlt oder falsch beschrieben ist, ist ja sicherlich einfacher festzustellen, als eine Variante deren Existenz behauptet wird ohne das es Sie gegeben hat.

                                                     

                                                    Viele Grüße

                                                     

                                                • tim
                                                  Teilnehmer
                                                    Beitragsanzahl: 25

                                                    Im Anhang noch der Brief

                                                    Viele Grüße

                                                    Anhänge:
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                                                  • klaus
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                                                      Beitragsanzahl: 165

                                                      Hallo Tim, Hallo Zeppelinfreunde,

                                                      schön hier einen wieder einen fleissigen und interessierten Zeppelinsammler zu finden!

                                                      Meinen Glückwunsch zu deinen interessanten Stücken!

                                                      Falls jemand Belege zur Russlandfahrt in seiner Sammlung hat und diese hier teilen möchte, würde ich mich freuen.

                                                      Ich sammle Belege der Russlandfahrt 1930 nicht speziell, aber ein paar Stücke finden sich trotzdem in meiner Sammlung. So auch ein Beleg mit russischer  Frankatur ohne Sondermarken und Entwertung mit dem kleinem Tagesstempel PA 40. Nach meinem Ermessen also unter Mi 122 Ae einzuordenen. Der Hinweiss auf dem roten ovalen Bestätigungstempel fehlt.

                                                      Bei “Lukanc” würde die Karte zu Nr. 44 passen: “gewöhnliche Briefmarken, kleiner Postamt 40 Stempel, ohne Sonderstempel, rotem ovalem Bestätigungsstempel”.

                                                      Liege ich mit meiner Einschätzung richtig?

                                                      Viele Grüße

                                                      Klaus

                                                      Anhänge:
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                                                          Beitragsanzahl: 25

                                                          Hallo Klaus,

                                                          einen wunderschöner Beleg, Mir ist der Beleg bekannt und ich denke dass es sich um ein wirklich besonderes Stück handelt !

                                                          Ist auf der Rückseite irgendwo die Adresse von Karl Hennig zu finden ? Ich denke nämlich nicht. Soweit mir bekannt handelt es sich um den einzigen Beleg der sowohl den Poststempel vom Postamt 40 trägt als auch den ovalen roten Bestätigungsstempel und nicht von Karl Hennig aufgegeben wurde. Karl Hennig hatte nämlich circa 300 Belege (dazu werde ich später nochmal etwas schreiben) aufgegeben, Ein großer Teil von Ihnen hat gerade ebenjene Kombination aus den beiden Stempeln. Neben Karl Hennig sind aber noch weitere Varianten bekannt die den ovalen Bestätigungsstempel tragen:

                                                          darunter sind:

                                                          Belege der sowjetischen Staatsbank nach Zürich ( mit  zusätzlichem sowjetischen Flugstempel der Zeppelinfahrt)

                                                          Belege an den Händler Krug ( mit Stempel mit zusätzlicher Abstempelung moskau weißrussischer Bahnhof)

                                                          Belege mit zusätzlicher Abstempelung vom Postampt 50

                                                          Sie alle treten ebenfalls nur in sehr geringer Menge (weniger als 10 Stück ) auf und sind teilweise ebenfalls nicht im Lukanc verzeichnet.

                                                          Findet sich auf der Rückseite ein Hinweis auf den Absender oder kann jemand die Handschrift zuordnen ?

                                                           

                                                          Viele Grüße und Danke fürs Teilen

                                                        • tim
                                                          Teilnehmer
                                                            Beitragsanzahl: 25

                                                            Hallo Klaus,

                                                            ich habe einen Bordpostbrief vom 10.09 in die Niederlande gefunden. Vom Schriftbild sieht das relativ ähnlich aus.

                                                             

                                                        • aviator
                                                          Teilnehmer
                                                            Beitragsanzahl: 469

                                                            Hallo Klaus,

                                                            Mit Deiner Einschätzung und Einordnung als Mi 122 Ae liegst Du absolut richtig!

                                                            Der Hinweis auf den roten ovalen Bestätigungsstempel fehlt im Michel aber nicht. Lese mal bitte den Absatz (3 Zeilen) im Michel unter der Nummer 122 Ai. Dort steht das wirklich sehr gut beschrieben.

                                                            Im Anhang noch ein Beleg von mir, den ich 2023 verkauft habe. Der Zuschlag inklusive entsprechender Losbeschreibung für den Käufer waren 180,-.

                                                            Beste Grüße,

                                                            Aviator

                                                            Anhänge:
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                                                            • tim
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                                                                Beitragsanzahl: 25

                                                                Nette Karte von Karl Hennig. Das es sich um nur 20 Karten handelt bezweifel ich allerdings mittlerweile, da mir bereits genau 20 von Karl Hennig bekannt sind (wenn ich micht verzählt habe ). Er hatte dies wohl selber in einem Brief an Berzowski behauptet als er seine Erlebnisse der Russlandfahrt geschildert hat. Ich denke aber das es sich eher um eine gröbere Schätzung handelt

                                                                 

                                                            • aviator
                                                              Teilnehmer
                                                                Beitragsanzahl: 469

                                                                Hallo Tim,

                                                                Ist gut möglich, dass es mehr als nur die besagten 20 Karten sind. Genau sagen kann ich das aber leider nicht, da ich die nicht mit registriert habe. Mein Archiv beginnt mit Ballon Monte 1870-71 und endet bei den Zeppelinen mit LZ130. Dazu Pionierflugpost, Katapult Nord, Katapult Süd, Doppelbeförderungen Katapult-Zeppelin, DO X usw.usw…. Von allem aber auch nur, was bei mir auch persönlich ins “Beutechema” passen würde, oder allgemein selten, oder nirgends in dieser Art gelistet ist. Da kommen schon so einige “Zehntausend” Belege zusammen und die 20 “Moskauer” Karten waren mir eben nicht “wichtig” genug. Deshalb gehören die auch zu den “Schwarzen Löchern” in meinem Archiv und die eine Karte habe ich irgend wann einmal so mit bekommen.

                                                                Und mach Dir mal keine Gedanken wegen Fragen stellen! Jeder von uns hat einmal angefangen (auch wenn es manche Kollegen schon vergessen haben) und die “Alten” mit Fragen “bombardiert”. Das gehört eben dazu, zeigt nur Dein Interesse an der Sache und ist gut so!

                                                                Grüße,

                                                                Aviator

                                                                 

                                                                 

                                                              • klaus
                                                                Teilnehmer
                                                                  Beitragsanzahl: 165

                                                                  Hallo @tim, Hallo @Aviator, Hallo Zeppelinfreunde,

                                                                  vielen Dank für die Erläuterungen zu meiner Karte! Den Hinweis zum roten Bestätigungstempel im Michel hatte ich ehrlicherweise übersehen!

                                                                   

                                                                  @tim:

                                                                  Ist auf der Rückseite irgendwo die Adresse von Karl Hennig zu finden ? Ich denke nämlich nicht. Soweit mir bekannt handelt es sich um den einzigen Beleg der sowohl den Poststempel vom Postamt 40 trägt als auch den ovalen roten Bestätigungsstempel und nicht von Karl Hennig aufgegeben wurde.

                                                                  Nein, auch auf der Rückseite befindet sich keine weitere Adress Angabe. Mir ist schon aufgefallen, dass diese Karte scheinbar nicht aus der Auflieferung Hennings stammt. Die Unterschrift kann ich leider nicht deuten, wurde aber am 10. September 1930 in Moskau geschrieben. Evtl. ein holländischer Besucher?

                                                                  Bitte mit dem Thema weitermachen! Ist ein sehr interessantes Sammelgebiet und ich lerne gerne dazu!

                                                                  Viele Grüße

                                                                  Klaus

                                                                  • tim
                                                                    Teilnehmer
                                                                      Beitragsanzahl: 25

                                                                      Hallo Klaus,

                                                                      ja das Schriftbild taucht auf keinem der anderen Belege von Hennig auf. Auch gibt es keine Karte von ihm die ein Zepplinmotiv auf der Rückseite zeigt. Alle mir bekannten Karte sind Karten mit einer Blanko Rückseite, wie die vom Aviator. Zudem fehlt der obligatorische lila Adresstemel der auf fast allen Belegen von Hennig zu dieser Fahrt (nicht allen jedoch .. ) zu finden ist.

                                                                      Ich könnte mir dazu folgendes Szenario vorstellen (alles spekulativ natürlich):

                                                                      Es handelt sich um einen Fahrgast der Graf Zeppelin der während des kurzen Aufenthalts die Karte am Postamt 40 abgegeben hat. Dafür spricht das Zeppelinmotiv der deutschen Karte. Scheinbar war auch das Postamt 40 nicht allzu weit entfernt vom Flugplatz in Moskau auf dem die Lz 127 gelandet war, denn so war es Karl Hennig laut Lukanc und anderen Quellen möglich nachdem er den Flugplatz vergeblich nach einem Flugstempel abgesucht hatte (russische Offizielle hatten Ihm erzählt der Flugstempel wäre noch am Flugplatz erhältlich) die Post am Postamt 40 noch rechtzeitig abstempeln zu lassen.

                                                                      Man könnte dem ganzen ja nachgehen indem man das mit den Schriftbildern der Bordpost vergleicht. Vielleicht findet sich ja da auch die gleiche Schrift.

                                                                      Es könnte natürlich auch sein das die Karte von einem deutschen Philatelisten (weil deutsche Karte) stammt der die Karte entweder persönlich oder über dritte in Moskau aufgeben wollte und dabei auf ähnliche Schwierigkeiten stieß wie andere bei der Aufgabe der Post am Morgen des 10.09 und ähnlich wie Hennig die Karte über Umwege mit rotem Bestätigungss.tempel der Graf Zeppelin und Poststempel 40 aufgegeben hat.

                                                                    • aviator
                                                                      Teilnehmer
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                                                                        Hallo Kollegen,

                                                                        Klaus meinte – “bitte mit dem Thema weiter machen” – und ich versuche das einmal.

                                                                        So viele „Besonderheiten“ gibt es bei den Zuleitungen zur Russlandfahrt wirklich nicht, aber bei Liechtenstein gibt es da wenigstens etwas. Das Gute dabei ist, dass 2 Belege in einer „Art“ dabei sind, über die wir an anderer Stelle (SAF 1930) schon ausgiebig diskutiert haben. Beide konnten mit Sicherheit nicht ohne Zutun eines Besatzungsmitgliedes entstehen und gingen dazu an Krug in Pforzheim.

                                                                        Wie immer den passenden Ausschnitt aus meinem Archiv, damit sind auch gleich wieder die Quellenangaben mit erledigt und natürlich die beiden Kopien dazu.

                                                                        Meiner Meinung nach eindeutig seltene (da bisher nur 2) „gemachte“ Belege, aber wie man unschwer erkennen kann auch „gesucht“, gut bezahlt und somit für Sammler augenscheinlich auch sammelwürdig. Selbst mag ich ja wirklich „Besonderheiten“, aber ob ich mir diese Belege, zumal zu dem Preis für meine Sammlung gekauft hätte? Ähhhhh…..

                                                                        Grüße,

                                                                        Aviator

                                                                        Anhänge:
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                                                                        Teilnehmer
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                                                                          Hallo Aviator,

                                                                          Erstflug Vaduz und Russlandfahrt als Kombination ist schon echt was besonderes. Aber ich stimme dir zu: preislich ziemlich happig ….

                                                                      • tim
                                                                        Teilnehmer
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                                                                          Hier noch eine weitere interessante Variante:

                                                                          Das interessante an der Variante ist, dass der Beleg sowohl den ovalen als auch den spezifischen Bestätigungsstempel der Russlandfahrt trägt. Insgesamt 3 Belege sind mir von dieser Variante bekannt.

                                                                          Gibt es hier Erklärungsmöglichkeiten wie das zu Stande kam oder weitere Belege ?

                                                                           

                                                                          Viele Grüße

                                                                           

                                                                          • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Wochen, 3 Tage von tim.
                                                                        • tim
                                                                          Teilnehmer
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                                                                            Hallo ich habe noch 2 interessante Belege der Russlandfahrt die ich teilen möchte:

                                                                            Beide sind Einschreiben mit Normalfrankatur und sind an das Berliner Büro der Associated Press adressiert. Der erste Beleg geht an den Chef des Büros, den späteren Publitzer Preisträger Luis Lochner. Ein anderer Beleg geht an einen gewissen Herbert Siebel. Die Gedruckte Adresse ist durchgestrichen und schriftlich eine Adresse in den USA hinzugefügt. Die Ankunftstempel auf der Rückseite bestätigen diesen Postweg.

                                                                            Interessanterweise findet sich der Name Herbert Siebel auch auf Bordpostkarten der Rückfahrt vom 11.9. Diese sind handschriftlich an verschiedene Adressen u.a in den USA und Berlin adressiert.

                                                                            Da er zudem auch auf englisch schreibt liegt es Nahe zu vermuten das es sich um die gleiche Person, wie auf dem sowjetischen Beleg handelt. Ist jemanden dieser Name bekannt ?

                                                                            Gibt es eine Passagierliste der Russlandfahrt oder gibt es eine Idee wie man mehr über die Passagiere herausfinden könnte ? Ich habe schon viel in der Literatur zur Russlandfahrt gesucht, allerdings habe ich nichts genaueres gefunden.

                                                                            Etwas anderes auffälliges gibt es noch bei den beiden sowjetischen Belegen zu beobachten. Es wurde ein Einschreibezettel benutzt der außer auf den Stchapoff Belegen nicht bei der Russlandfahrt aufttaucht. Dies deutet für mich darauf hin, dass die Belege nicht ihren Einschreibezettel am Morgen des 10.9 am Schalter des Hauptpostamtes erhielten. Eventuell wurden die Briefe von offizieller Seite aufgegeben.

                                                                             

                                                                            Viele Grüße

                                                                             

                                                                            Tim

                                                                            Anhänge:
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                                                                              Hallo Tim,

                                                                              Ich könnte mir dazu folgendes Szenario vorstellen (alles spekulativ natürlich):

                                                                              Es handelt sich um einen Fahrgast der Graf Zeppelin der während des kurzen Aufenthalts die Karte am Postamt 40 abgegeben hat. Dafür spricht das Zeppelinmotiv der deutschen Karte. Scheinbar war auch das Postamt 40 nicht allzu weit entfernt vom Flugplatz in Moskau auf dem die Lz 127 gelandet war, denn so war es Karl Hennig laut Lukanc und anderen Quellen möglich nachdem er den Flugplatz vergeblich nach einem Flugstempel abgesucht hatte (russische Offizielle hatten Ihm erzählt der Flugstempel wäre noch am Flugplatz erhältlich) die Post am Postamt 40 noch rechtzeitig abstempeln zu lassen.

                                                                              “…ich habe einen Bordpostbrief vom 10.09 in die Niederlande gefunden. Vom Schriftbild sieht das relativ ähnlich aus…”

                                                                              Volltreffer! Vielen Dank für deine tolle Recherche! Natürlich sieht das Schriftbild nicht nur “relativ ähnlich” aus, sondern ist identisch! Die Stücke tragen die gleiche Signatur. Da deine Karte eindeutig eine echte Bordpost der Rußlandfahrt ist ( siehe auch “Orginal-Luftschiffkarten” – Gekauft an Bord) stimmt deine Theorie eindeutig! Jetzt bräuchte man nur noch die Passagierliste der Rußlandfahrt und man hätte tatsächlich den passenden Namen dazu.

                                                                              Nochmals vielen Dank für deine Hilfe!

                                                                              Wieder einmal ein tolles Beispiel, das zeigt, welche Vorteile ein gut geführtes Forum, mit entsprechend hilfsbereiten Teilnehmern, zu bieten hat!

                                                                              Viele Grüße Klaus

                                                                              • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Woche von klaus.
                                                                              • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Woche von klaus.
                                                                              Anhänge:
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                                                                                Teilnehmer
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                                                                                  Hallo Klaus,

                                                                                  das freut mich. Stimmt die Signatur hatte ich gar nicht genau unter die Lupe genommen, aber es ist zweifelsfrei die gleich Person. Nach der Passagierliste bin ich auch schon länger auf der Suche. Gibt es hier Anregungen oder Erfahrungen von anderen Fahrten wie man ein solche Liste ausfindig machen kann ?

                                                                                  Echte Bordpost zu identifizieren ist immer noch eine Sache bei der ich mich schwer tue, gibt es neben dem Aufdruck “Gekauft an Bord” und potentiell dem Text auf der Karte noch weitere Indikatoren ?

                                                                                  Wie schätzt du diese Karte ein ?

                                                                                  Kann man durch diese Postkarte davon ausgehen, dass sich Sieger ebenfalls an Bord befand ? Es trägt den Aufdruck “An Bord Graf Zeppelin Fahrt”

                                                                                  Die meisten der Sieger Belege zur Russlandfahrt (und davon gibt es einige ..) haben mit orangen Farbstift eine 3 buchstabige (cpa ? ) Markierung (siehe Anhang). Gibt es hierfür eine Erklärung ?

                                                                                   

                                                                                  Viele Grüße !

                                                                                  • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Tage, 18 Stunden von tim.
                                                                                  Anhänge:
                                                                                  You must be logged in to view attached files.
                                                                                • aviator
                                                                                  Teilnehmer
                                                                                    Beitragsanzahl: 469

                                                                                    Hallo Tim,

                                                                                    finde das auch richtig gut, wie Du Dich in die Materie einarbeitest!

                                                                                    Zu Deiner Frage “was ist 3 buchstabige (cpa ? )” . Da wir in der Schule (ex DDR) mal Russisch als ungeliebtes(!!) Pflichtfach hatten, kann ich Dir da eventuell ein wenig weiter helfen. Das ist nicht cpa, sondern sfa in russischer Handschrift. Könnte mir vorstellen, da das 1930 schon die Sowjetunion war eine Abkürzung für S – wie sowjetische; F – wie Förderation und a ?

                                                                                    Nach eine Passagierliste zu dieser Fahrt könntest Du vielleicht mal im Museum in Friedrichshafen nachfragen. Die sind sehr hilfsbereit.

                                                                                    Grüße,

                                                                                    Aviator

                                                                                     

                                                                                • tim
                                                                                  Teilnehmer
                                                                                    Beitragsanzahl: 25

                                                                                    Hallo Aviator,

                                                                                    Vielen Dank ! Ich schreibe dann den Museum mal eine email.

                                                                                    Liebe Grüße

                                                                                    Tim

                                                                                  • tim
                                                                                    Teilnehmer
                                                                                      Beitragsanzahl: 25

                                                                                      Das Museum in Friedrichshafen hat sich gemeldet:

                                                                                      Leider gibt es zur Russlandfahrt keinen Fahrtbericht noch eine Passagierliste.

                                                                                      Viele Grüße

                                                                                      Tim

                                                                                  Ansicht von 27 Antwort-Themen
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