aviator
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    Hallo Eckenerecki,

    Ja. Deine Erklärung finde ich plausibel. Die Fahrten (57 + 58) ist ja nur der Vormittag und der Nachmittag des 11.3.37 gewesen und deshalb war das früher bestimmt auch „Wurscht“ und hatte nur eine Nummer. Wenn bei Sieger etwas schief gegangen ist, würde das auch die geringe Anzahl an „direkten“ Sieger Karten (bisher nur 1 registriert) erklären und den Rest (bisher 5 registriert) an Breithaupt. Kann mir nicht vorstellen, dass Breithaupt den „Dealer“ für Sieger gemacht, mit Udet wegen Signaturen verhandelt und zum Schluss alle an ihn (Breithaupt) gerichteten Karten dem Sieger für seine Kundschaft zur Verfügung gestellt hat. Sieger hatte das bestimmt geplant, aber dann ging das „in die Hose“. So wie die eine Karte an den Sieger die ich mit abgebildet habe ausschaut, ist das auch nicht die Sieger „übliche Handschrift“, sondern nur mit genauer Info der Fahrtnummer 57 und Datum 11.III. 37 an Sieger „persönlich“ adressierte Karte. Sieger kann keine „Masse“ an Udet Signaturen bekommen haben, denn es gibt zu dieser Fahrt bisher nur diese eine Karte!

    Wenn Udet, so wie Du meinst, erst später die „Breithaupt Karten“ signiert hat, würde das vielleicht auch die beiden von Udet signierten Sieger Karten der Probefahrten von LZ127 am Vormittag oder Nachmittag des 8.4.37 erklären können. Diese Fahrt war ja ca. 4 Wochen später und vielleicht konnte Sieger da wenigstens noch einige wenige Karten von Udet „nach signieren“ lassen? Können aber wirklich nur sehr wenige gewesen sein, wenn die nie bekannt und deshalb auch noch nie katalogisiert wurden. Die beiden Karten, die ich in den letzten 25 Jahren gefunden habe, machen „das Kraut ja nicht gerade fett“!

    Grüße,

    Aviator