alfred
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    Hallo Klaus,

    auf deine beiden schönen Briefe aus der Schweiz möchte ich noch einmal zurückkommen …

    Auch wenn einer der Ikaruse gegen die Formation fliegt, viel schöner kann man wohl eine Brief Rückseite nicht gestalten…

    Mein zweiter Schweizer Brief nach Havanna zeigt, dass es natürlich auch möglich war, die komplette Frankatur auf der Vorderseite unterzubringen.

    Sogar zwei der 64 Briefe aus der Schweiz hast du in der Sammlung – und ich keinen einzigen! Findest du das gerecht? (viele traurige Smileys)

    Was meinst du, können wir vielleicht tauschen? Natürlich darfst du dir eine meiner Karten aussuchen.

    Also mir gefallen die schönen Belege aus der Saar ausgesprochen gut. Natürlich findet man hier häufig die 10 Fr. Madonnen Marken (in meinen Augen eine schöne Marke) um das hohe Porto entsprechend abdecken zu können.

    Das sehe ich auch so. Hinzu kommt, dass gerade die 10-Franc-Madonna MiNr. 103 ein Dorado für Plattenfehlersucher ist.

    Bei den Zuleitungen aus dem Saargebiet, waren scheinbar Karten weniger beliebt. Nur 30 Karten wurden zur Abgabe Havanna aufgeliefert.

    Das ist wirklich erstaunlich: summiert man die Zuleitungsbelege aus dem Saargebiet über alle Etappen, kommt man auf 1.067 Karten und 621 Briefe. Lediglich bei der nach Havanna adressierten Post ist die Relation umgekehrt: nur 30 Karten bei 48 Briefen.

    In Anbetracht dieser Tatsache weniger erstaunlich: mir fehlt eine Karte und ich habe auch nichts zum Tauschen anzubieten (wieder die Smileys …)

    Ich lehne mich jetzt einmal aus dem Fenster: wahrscheinlich bist du, lieber Klaus, der einzige Sammler, der sowohl Karte als auch Brief der Saargebiet-Post nach Havanna mit der kompletten Frankatur auf der Vorderseite zeigen kann –  dazu meinen Glückwunsch!

    Hallo zusammen

    Weniger spektakulär ist meine Karte aus Österreich, die hierher passt. Sie stammt vom Wiener Händler Norbert Frischer und ist etwas überfrankiert: 6,40 Schilling + 10 Groschen Inlands-Kartenporto hätten ausgereicht. Ungewöhlich: hier fehlt der Durchgangsstempel aus „Wien 1 – Flugpost“, den ich auf einem Briefzettel zeigen kann; dafür erhielt die Karte einen Ankunftstempel vom 16. Juni bei der Rückkehr nach Wien.

    Sehr dick waren die Bündel der für Havanna bestimmten Post sicher nicht. Insgesamt waren es 75 Karten und nur 19 Briefe.

    Andere „Underdogs“ der Vertragsstaatenpost sind die Belege aus den Niederlanden, obwohl sie relativ selten sind. Nur 30 Karten und 4 Briefe wurden nach Havanna befördert. Meine Karte ist mit 2,20 Gulden Luftschiffporto + 7,5 Cent Postkartenporto korrekt frankiert. (Die Rückseite zeigt nur einen rudimentären Havanna-Fahnenstempel)

    Viele Grüße, Alfred

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Jahren, 7 Monaten von alfred.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Jahren, 7 Monaten von alfred. Grund: Korrektur Porto Niederlande (2,20 statt 2,25)
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