tim
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    Hallo Klaus,

    ja das Schriftbild taucht auf keinem der anderen Belege von Hennig auf. Auch gibt es keine Karte von ihm die ein Zepplinmotiv auf der Rückseite zeigt. Alle mir bekannten Karte sind Karten mit einer Blanko Rückseite, wie die vom Aviator. Zudem fehlt der obligatorische lila Adresstemel der auf fast allen Belegen von Hennig zu dieser Fahrt (nicht allen jedoch .. ) zu finden ist.

    Ich könnte mir dazu folgendes Szenario vorstellen (alles spekulativ natürlich):

    Es handelt sich um einen Fahrgast der Graf Zeppelin der während des kurzen Aufenthalts die Karte am Postamt 40 abgegeben hat. Dafür spricht das Zeppelinmotiv der deutschen Karte. Scheinbar war auch das Postamt 40 nicht allzu weit entfernt vom Flugplatz in Moskau auf dem die Lz 127 gelandet war, denn so war es Karl Hennig laut Lukanc und anderen Quellen möglich nachdem er den Flugplatz vergeblich nach einem Flugstempel abgesucht hatte (russische Offizielle hatten Ihm erzählt der Flugstempel wäre noch am Flugplatz erhältlich) die Post am Postamt 40 noch rechtzeitig abstempeln zu lassen.

    Man könnte dem ganzen ja nachgehen indem man das mit den Schriftbildern der Bordpost vergleicht. Vielleicht findet sich ja da auch die gleiche Schrift.

    Es könnte natürlich auch sein das die Karte von einem deutschen Philatelisten (weil deutsche Karte) stammt der die Karte entweder persönlich oder über dritte in Moskau aufgeben wollte und dabei auf ähnliche Schwierigkeiten stieß wie andere bei der Aufgabe der Post am Morgen des 10.09 und ähnlich wie Hennig die Karte über Umwege mit rotem Bestätigungss.tempel der Graf Zeppelin und Poststempel 40 aufgegeben hat.