Es sind jetzt 40 Jahre seit dem Erscheinen des Buchs „Das Luft-Schiff“ von Fritz Rudolf Fries im VEB Hinstorff Verlag Rostock in der damaligen DDR. Der Autor war seit 1966 freischaffender Künstler. Der Roman gibt die seltsame Geschichte eines Erfinders wieder. Stannebein, Grandseigneur, Menschheitsbeglücker und Narr in einem, ist ein neuer Don Quichotte. Es geht um ein Schrauben-Luftschiff, mit dessen Hilfe sich die Menschheit dereinst über irdische Nöte erheben soll.

Im Jahr 1983 drehte die DEFA der DDR nach dieser Romanvorlage einen Film, der einer experimentellsten Spielfilme dort werden sollte. Erzählt wird die Geschichte des besessenen Erfinders aus Leipzig, der nach Spanien auswandert und davon träumt, ein Windmühlenschiff zu bauen. Dazu erschien im gleichen Verlag, siehe oben, „Das Filmbuch zum Luft-Schiff“, für das neben dem Autor der Regisseur Rainer Simon steht.

Wer diese absonderliche Geschichte anschauen möchte, der kann sich die DVD besorgen. Es ist eine Präsentation, die in Zusammenarbeit der film&kunst GmbH mit dem Filmmuseum München aufgelegt wurde.

Eine Filmsequenz findet man zu dem Thema über die Suche bei Google.